Das schreibt die Presse ...

 

General-Anzeiger vom 01.03.2012

Werbung für größeren Respekt vor der Natur

Paul Kornacker zeigt seine Landschafts-, Tier- und Pflanzen-Fotos im Bundesamt für Naturschutz in RÜNGSDORF. Ausstellung und Ausstellungsort passen wie die Faust aufs Auge. Wo sonst sollte Paul Kornacker seine Fotografien zum Thema "Natur natürlich!" zeigen, wenn nicht im Bundesamt für Naturschutz (BfN). Kornacker, der seit 1985 im BfN arbeitet,schaffe eine Symbiose zwischen Naturschutz und Naturfotografie, sagte BfN Präsidentin Beate Jassel bei der Vernissage."Sie bietet die Chance, mit künstlerisch anspruchsvollen Bildern einerseits auf die Schönheit unserer Natur aufmerksam zu machen und andererseits für einen respektvollen und umsichtigen Umgang mit der Natur zu werben."Für Kornacker war die Fotografie nicht immer gleich Kunst. Zunächst benutzte er die Bilder als dokumentarisches Hilfsmittel bei der Erforschung der Schlangen, mit denen er sich seit mehr als 30 Jahren beschäftigt. Mit der Zeit rückte jedoch der ästhetische Aspekt der Naturfotografie immer mehr in den Vordergrund. Auf teils großformatigen Fotografien werden Landschaften, Tiere und Pflanzen gezeigt. Die Aufnahmen entstanden während einiger Auslandsreisen des Fotografen, unter anderem in Neuseeland und Namibia. Aber Kornacker fotografiert auch "vor der eigenen Haustür", in der Umgebung. 

 

 

16 Monate durch die USA und Kanada

Neue Ausstellung im BaGo

Bad Godesberg (La). - Mit einer Vernissage hat Paul Kornacker seine Ausstellung im Bad Godesberger Bistro BaGo (gegenüber Kinopolis) eröffnet.

Paul Kornacker ist Biologe und hat sich auf Reptilien und Amphibien spezialisiert. Die Fotoausstellung , ,Natur - Impressionen“ zeigt einen kleinen Ausschnitt von Paul und Ulla Kornackers langer Reise durch die USA und Kanada.

Sie haben ihr ganzes Hab und Gut verkauft und sich zwei Jahre vom Arbeitgeber beurlauben lassen um diese Reise unternehmen zu können. Insgesamt legten sie 80.000 Kilometer mit Auto und Wohnwagen sowie mit dem Fahrrad und Kanu zurück . Hierbei wurden über 8.000 Dias fotografiert.

Die Ausstellung im BaGo zeigt beeindruckende Bilder vom Südwesten der USA. Zu sehen ist Fotoausstellung noch bis zum Dezember 2001.

Stadt-Anzeiger 97 Nr. 52 97 Samstag/Sonntag, 2.13. März 2002 97 SEN 117


Fotojagd auf Bären und Schlangen

16 Monate abseits der Touristenpfade durch die USA – Ausstellung

Brillante Fotos von einer Reise durch den Südwesten der USA zeigt ein Odendorfer Ehepaar zurzeit im Münstereifeler Kurhaus.

VON ULRIKE KORNERT

Bad Münstereifel - Die Bilder, Tier- und Landschaftsaufnahmen, sind farbig, brillant, faszinierend. Ein Spiegelbild jener Gegend, in der sie aufgenommen wurden, dem Südwesten der Vereinigten Staaten mit seinem berühmten Monument Valley. Geschossen hat sie Paul Kornacker, Biologe beim Bundesamt für Umweltschutz, Buchautor und leidenschaftlicher Schlangenforscher.

Im Mai 1999 war er zusammen mit seiner Gattin Ursula Dederichs, einer Verwaltungsangestellten, zu einer 16-monatigen Reise durch die Staaten aufgebrochen. 80 000 Kilometer legten die beiden mit einem Wohnwagen-Gespann zurück, dabei entstanden 8000 Dias.

Das in Odendorf lebende und nach zahlreichen Fernreisen weltläufige Paar wollte Amerika abseits der normalen Touristenpfade und ohne Zeitdruck erleben. Sie durchquerten das Land links und rechts der Highways zu Fuß, per Kanu und Mountainbike. Dabei spürten sie mit ihren Kameras der Tierwelt und insbesondere den Schlangen und Amphibien nach.

Diese Reise war ein lang gehegter Traum, sprengte aber den zeitlichen Rahmen jedes normalen Urlaubs. Doch die Arbeitgeber der Eheleute zeigten Verständnis und gewährten eine anderthalbjährige unbezahlte Auszeit. Die Globetrotter verkauften ihr Haus, den Großteil ihrer Möbel und ihre Autos. Dann ging es mit dem Flieger nach Houston/Texas.

Dort galt es, den amerikanischen Führerschein zu erwerben und durch die Mitgliedschaft in einem Camping-Club eine eigene Postadresse für die USA zu erwerben.

Durch den mittleren Westen ging es dann zunächst in Richtung Norden durch die Staaten Idaho, Nebraska, Wyoming und Montana. In den National- und Regionalparks begegneten die Odendorfer unter anderem Bisons, Wölfen und Tieren.

Drei Monate verbrachten sie in Kanada, nahmen dort an einer Walexkursion teil und trafen auf Elche. Weiter reiste das Paar parallel zur Landesgrenze nach Osten in Richtung Quebec und dann entlang der Ost-Küste wieder in Richtung Süden. Städte wie New York, Philadelphia und Washington erkundeten sie auf den mitgeführten Fahrrädern. Zudem besuchten sie die großen Naturkunde-Museen und feierten in Florida einen gemütlichen Jahrtausendwechsel am Lagerfeuer.


Neues Buchprojekt

Nach dem längeren Aufenthalt im Südwesten kehrten Paul Kornacker und Ursula Dederichs schließlich zu ihrem Ausgangspunkt Houston und im Oktober 2000 wieder nach Deutschland zurück. Dort mussten sich die beiden Aussteiger auf Zeit erst wieder an hiesige Verhältnisse gewöhnen. Die amerikanische Freundlichkeit fehlte ihnen.

Paul Kornacker brach unmittelbar nach der Rückkehr für acht Wochen nach Venezuela auf, um dort ein neues Buchprojekt in Angriff zu nehmen. Dort existieren rund 200 Schlangenarten, die er erfassen und in die Rote Liste für bedrohte Wirbeltiere aufnehmen sollte. ,,Das waren nicht unsere letzten Reisen“, sagen die Weltenbummler, die sich bewusst einen ruhigeren Lebensrhythmus zugelegt haben.


Jagd mit der Kamera galt den Reptilien

Aussteiger auf Zeit präsentieren Ausstellung im Naturkundemuseum

Auch mit der neuesten Ausstellung "Fotojagd – Natur-Impressionen aus dem Südwesten der USA“ des Biologen Paul Kornacker setzt das Naturkundemuseum Maria Laach besondere Akzente. Bis zum 23. Juni spiegeln in den Räumlichkeiten des Museums brillante Tier- und faszinierende Landschaftsaufnahmen Impressionen einer 16-monatigen Reise durch die USA und Kanada wider.

MARIA LAACH. Beeindruckende Fotos als Resultat einermutigen Idee: Um die Naturschönheiten von Kanada und den USA zu erleben, verkauften Paul Kornacker, der sich auf Reptilien und Amphibien spezialisiert hat und seine Ehefrau Ulla 1999 ihr gesamtes ,Hab und Gut‘ und ließen sich von ihren Arbeitgebern für zwei Jahre beurlauben.

Einen Großteil ihrer Zeit verbrachten sie bei ihrer Forschungsreise in der Wildnis. "Insgesamt haben wir 80 000 Kilometer mit dem Wohnwagengespann zurückgelegt, sind 3500 Kilometer gewandert und haben uns einige hundert Kilometer mit dem Kanu fortbewegt“, erzählt Paul Kornacker. 38 US-amerikanische Bundesstaaten die sechs südlichen kanadischen Provinzen lagen auf der Route. Das Hauptaugenmerk richteten die beb Idealisten auf Reptilien Amphibien, sodass sie am~ de über 100 Schlangenarten aufgespürt hatten.

"In unserem Wohnwagen hatten wir ein kleines Büro Laptop, Drucker und Scanner eingerichtet, so dass wir allen Tieren die entsprechenden Daten über Größe, wicht, Aussehen, Fundort. sofort erfassen konnten“, Kornacker, der als Biologe beim Bundesamt für Naturschutz in Bonn beschäftigt Seit mehr als 30 Jahren beschäftigt er sich hobbymäßig und wissenschaftlich mit der Herpetologie (der Lehre Reptilien und Amphibien).

Einige Höhepunkte der Reise waren außerdem eine mehrtägige Wanderung durch den Grand Canyon, eine Wildwasserfahrt auf dem Colorado River und der Besuch eines Pow Wow, eines traditionellen Indianertreffens mehrer großer Stämme in Mexiko.

Eine kleine Auswahl der rund 8000 Fotos, die auf dieser Reise geschossen wurden, haben zahlreiche Besucher des Naturkundemuseums Ullenbruch bereits angesehen.

 

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